Flugfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur Köln

Rund um das Thema Flugfunkausbildung BZF I & II

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Flugfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur Köln

Beitragvon Fluglehrer » 23.07.2016 10:20

Nach jeder Prüfung erreichen uns Horrornachrichten von Prüfungen in Köln!
Hierbei legt Meilensteine der Prüfer Terence K.! In vielen Foren schon angemahnt zeichnet er sich besonders durch seine Unfreundlichkeit aus. Auf Fragen vor der Prüfung reagiert der Prüfer T.K. sehr unfreundlich und herablassend. Zu seinen weiteren Besonderheiten zählt das er relativ Maulfaul ist und man alles erfragen muss. Die Krönung hat er sich gleistet, dass er einen rechten Gegenanflug zwischen zwei Pisten anordnete!

Geren weitere Erfahrungen hier!



TGroe
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Re: Flugfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur Köln

Beitragvon TGroe » 20.10.2016 21:10

Hallo
Habe heute meine BZF II Prüfung in Köln bestanden.
Mein Prüfer war Herr Werwie, den ich als sehr fair empfunden habe.
Ich muss sagen, dass ich durch den Online-Kurs der hier vom Fluglehrerteam angeboten wurde, sehr gut vorbereitet war. Vielen Dank dafür an Thomas, Bärbel, Timmi und Hartmut!
Die Prüfung selbst empfand ich als nicht so schwierig. Einzig kritisch, bzw. zum Nachdenken anregend war die SVFR, die wir alle bekommen haben.
An-und Abflug wurden in Köln durchgespielt, war ja irgendwie auch naheliegend :)
Ich habe einen Ausflug über November ,,requested''. Ich bekam dann eine SVFR für P32R die lautete: ,,nach dem Abheben fliegen Sie eine Linkskurve, Steuerkurs 070 und steigen Sie auf 1500 ft''.
Wir waren verwirrt, weil bei keinem der Teilnehmer eine SVFR gegeben wurde, die mit dem Pflichmeldepunkt endete. So war zu anfangs nicht ganz klar, wie denn während dem Flug weiter vorgegangen werden musste. Es stellte sich dann heraus, dass der Prüfer gerne etwas wie ,,erbitte Linkskurve direkt November'' hören wollte. Für einen Teilnehmer wurde das ganze fast zum Verhängnis, weil er eine Position gemeldet hatte, die nicht mit der freigegebenen SVFR übereinstimmte.
Ansonsten gab es keine größeren Hürden, sowohl bei Abflug als auch bei der Landung. Herr Werwie legte allerdings Wert darauf, dass wir alles erbitten mussten. Nach ,,November in 2500 ft'' kam dann erstmal nur ein ,,Verstanden'', sodass es hier schon gut war, direkt zu erwähnen, dass man gerne in die Kontrollzone enfliegen möchte.
Im Endeffekt haben alle bestanden.
Alles in allen war ich Dank der Vorbereitung hier in der Prüfung sehr sicher, zumal man besonders auch von Timmi auf alle möglichen Fettnäpfchen vorbereitet wird, und wenn es nur der Squawk 4830 ist ;-)



nicracer
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Re: Flugfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur Köln

Beitragvon nicracer » 30.11.2016 21:28

Hallo Zusammen,

ich hatte meine BZF-Prüfung in Köln. Prüfer war T. Koch. Er kam vor der mündlichen noch zu uns in den
Aufenthaltsraum und sagte wenn mal nichts vom Tower kommt erfragt Euch den nächsten Schritt. Ich fand
die Prüfung bei Herr Koch sehr fair. Es kamen keine schwierigen Dinge vor. Er hat auch mein " Information M" statt "Information Mike" mit der Frage " Infomation M?" ganz locker genommen. Und den guten Funk gelobt. Also ich fand ihn als Prüfer toll.
Es haben alle aus der 6er Gruppe bestanden. Also lasst Euch nicht verunsichern. Liebe Grüße Nicole



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Re: Flugfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur Köln

Beitragvon Fluglehrer » 13.12.2016 21:57

Hallo Super gemacht!

Viele Grüsse
Thomas
www.fluglehrerteam.de




Hans@DrLaschefski.de
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Zusatzprüfung BZF 1 bei der Bundesnetzagentur Köln

Beitragvon Hans@DrLaschefski.de » 12.11.2017 19:46

Hallo zusammen,

es ist vollbracht. Nach 13003 Tagen habe ich nachgelegt - vom BZF 2 durch eine Zusatzprüfung zum BZF 1. Warum? Ganz einfach. Ich habe nach 20 inaktiven Jahren die Fliegerei wieder aufgenommen - Gyrokopter 8-) . Ein Update erschien mir daher mehr als sinnvoll. Aber nur wiederholen, ohne "Druck", erschien mir zu wenig, daher habe ich das BZF 1 angestrebt.

Ich war in Köln und hatte Herrn Terence Koch als Prüfer. Herrn Kallarackal war als Vertreter der Bundesnetzagentur anwesend. Allen Unkenrufen zum Trotz war Herr Koch äußerst fair und das meine ich ernst. Er merkte sehr schnell, dass die Dinge "sitzen" und hat meine Prüfung erheblich verkürzt.

Los ging es mit dem Vorlesen und der Übersetzung eines englischen Textes. Beruflich spreche ich regelmäßig Englisch, aber es gibt einige wenige Texte - siehe 100 Übungstexte für BZF 1 und AZF auf dem Campus - die ehr juristischen Charakter haben und daher etwas schwieriger sind. Ich hatte Glück und bekam einen sehr einfachen Text.

Danach kam die englische Sprechfunkprüfung. Die Hälfte der Gruppe startete ein Abflug und wir durften zunächst anfliegen (von Köln nach Köln). Herr Koch läßt laut Erzählungen gerne mal die notwendige Freigabe für das nächste Manöver weg, folglich sollte man aufpassen, ob man diese auch bekommt. Mich hat er direkt vor der CTR bei November hängen lassen. Ich habe mich dann ein zweites mal dort gemeldet und die Freigabe explizit angefordert. Diese wurde dann mit einem Grinsen und heftigem Kopfnicken erteilt. Nach der Wiederholung der Landefreigabe für die 14L fragte er mich nur noch, wo ich denn abrollen wolle und beendete den Anflug.

Etwas "aufregender" war dann der Abflug von CGN. Der Kollege neben wir war (Achtung!) exController von Maastricht und hatte nur vergessen, seine Lizenzen umschreiben zu lassen. Solchen Jungs sollte man unbedingt den Vortritt lassen - da kann man garantiert etwas lernen. Wir lernen hier beim Rollen "Parking Position General Aviation". Clever war aber die Position: "General Aviation Terminal (GAT)", die etwas süd-/westlich von der 14L liegt. Von hier (GAT) ist der Weg zur 14L sehr kurz. Also brav wiederholt was der Mastricht-Controller gesagt hat und schon steht man ohne Probleme am Rollhalt.

Während der Prüfung fragte Herr Koch mehrfach die anderen Prüflinge nach Ihrer Position. Wenn er dann nachfagte, ob man tatsächlich dort ist, wo man sich gerade zu sein glaubt, sollte man wach werden. Interessant war auch, dass er immer wieder exakt das gleiche QNH nutze. Wenn man also den Kollegen den Vortritt überließ, gab es keine Überraschung.

Danach gab es erwartungsgemäß die hier oft geübte Sonder-VFR. Vergleichsweise, zu meinen Einzelstunden, die ich auch gebucht hatte, Kleinkram. Sauber wiederholt wurde die Prüfung mit einem kurzen: "Sie haben bestanden", beendet.

Witzig war auch noch die nicht prüfungsrelevante Abschlussfrage: Muss man sich beim Überfliegen eines Pflichtmeldepunktes melden, der ja immer außerhalb der Kontrollzone liegt, wenn man gar nicht in die Kontrollzone einfliegen will? Die Antwort ist: "Nein".

Gestattet mir noch zwei Anmerkungen:
1) Wenn ihr nach Köln geht, besorgt euch unbedingt die Flugplatzkarte von CGN mit den Rollwegen. Der Platz ist vergleichsweise komplex und da könnte Stress aufkommen. Hätte ich nicht den Kollegen aus Maastricht neben mir gehabt und ihm den Vortritt gelassen, wäre mir sicher auch warm geworden.
2) Im zarten Alter von 55 Jahren braucht man dann doch deutlich länger als vor 35 Jahren, als ich zum BZF II angetreten bin. Es waren bei mir, mit 4 Wochen urlaubsbedingter Unterbrechung, von Anfang Juni bis Ende Oktober. Also wundert Euch nicht, wenn es mal wieder etwas längert dauert.



swisseagle
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Re: Flugfunkprüfung bei der Bundesnetzagentur Köln

Beitragvon swisseagle » 07.01.2019 22:47

Wenn ich die Berichte der Fliegerkameraden über die Prüfungen für das Flugfunkzeugnis lese (speziell im Fall Köln), kommen über fünfzig Jahre alte Erinnerungen über mein Training und die abschliessende Prüfung für das BFZ II wieder hoch. Ganz am Anfang der Sechzigerjahre flogen wir noch - man stelle sich das heute vor - mit unseren Segelflugzeugen ohne Funk auf dem Flughafen Köln-Bonn mitten zwischen startenden und landenden Verkehrsflugzeugen. Aber bald war damit Schluss und alle fliegenden Mitglieder unserer Segelfluggruppe mussten bei der Flugsicherung auf die Schulbank. Ein bereits älterer erfahrener Controller "schliff" uns mit Freundlichkeit, Geduld und Kompetenz bis zur Prüfung, die dann auch alle bestanden hatten.

Nach dem Erwerb der Schweizer Segelfluglizenz mit Erweiterung für Tourenmotorsegler wurde die deutsche Flugfunkberechtigung durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt problemlos in die Schweizer Fluglizenz übernommen (Level 6).
Heute fliege ich mit der lebenslänglich gültigen LAPL Lizenz, womit nur noch die zweijährige medizinische Tauglichkeit, die geflogenen Flugstunden und die absolvierten Landungen nachzuweisen sind. Der frühere Papierkram für die jeweiligen Scheinverlängerungen entfallen damit - eine echte Erleichterung.
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Flugfunk "Trockenübung" mit einem Kollegen
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Im Training mit Karte, Mikrofon und Schreibstift
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